Wie das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur mitteilt, fördert das Land mit 1,3 Millionen Euro Forschung zu Corona und künstlicher Intelligenz an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Auch zwei Forschungsprojekte der Hochschule Trier werden gefördert.

Der Trierer Landtagsabgeordnete Sven Teuber (SPD) freut sich sehr über die zusätzliche Stärkung für die Projekte mit insgesamt rund 185.000 Euro. „Die Hochschule Trier forscht u. a. an der Stärkung von Produktionsprozessen bei kleinen und mittleren Unternehmen durch den Einsatz von KI in der generativen Fertigung (3D-Druck). Dadurch werden Unternehmen insbesondere in Zeiten wie diesen unterstützt, in denen es durch Corona zu Lieferengpässen von Ersatzteilen, Zukaufteilen oder Prototypen kommen kann. Die Fertigung dieser Teile mittels 3D-Druck kann dazu beitragen, die Unterbrechung von Produktionsprozessen zu verhindern“, so Teuber.

Ein weiteres Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der virtuellen und physischen Mensch-Roboter-Kooperation. Damit sollen Unternehmen bei der Bewältigung von Personalausfällen und in wirtschaftlich turbulenten Zeiten unterstützt werden. Ziel ist es, eine Demofabrik aufzubauen, welche mit virtuellen Expertensystemen mit Telepräsenzmethoden und physischen Assistenzsystemen ausgestattet wird.

„Ich bin dankbar, dass wir die Forschung an solch hochaktuellen Themen in Trier und Birkenfeld seitens des Landes zusätzlich fördern. Diese kommt nicht nur der Region zugute, sondern stärkt insgesamt den Forschungsstandort Rheinland-Pfalz und trägt zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und den dringend benötigten KI-Fachkräften bei. Trier ist eine hochmoderne Stadt mit sehr gut ausgebildeten Menschen, die uns enorm bereichern. Danke an alle Beteiligte“, so der Landtagsabgeordnete abschließend.

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