„Wir stehen an der Seite der Beschäftigten von Galeria Karstadt Kaufhof“ macht der Trierer Landtagsabgeordnete und SPD Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Sven Teuber, direkt deutlich.

Anlass dieser klaren Botschaft an die Beschäftigten des Handelskonzerns ist der Besuch Teubers mit seinen Stadtratskolleg:innen Julia Bengart, Isabell Juchem und Andreas Schleimer am heutigen Freitag mit den Betriebsräten der beiden Trierer Standorte.

„Schon bei der letzten Insolvenz von Karstadt und Kaufhof stand ich im engen Austausch mit den Beschäftigten vor Ort. Ergebnis dieser Arbeit war damals u.a. auch ein Gespräch der Betriebsräte mit unserer Ministerpräsidentin und mir sowie der Gewerkschaft ver.di und der Agentur für Arbeit Trier, mit dem wir erfolgreich die Arbeit der Beschäftigten und Verhandlungsakteur:innen für den Erhalt von zwei der damals drei Standorte unterstützen konnten. Diese persönlichen Verbindungen habe ich auch dieses Mal mit meinen Genoss:innen aus dem Stadtrat genutzt, um jedwede mögliche Unterstützung im Kampf für die Beschäftigten zu gewährleisten. Im Land habe ich hierfür zusätzlich mehrere Gespräche mit unserem Arbeitsminister Alexander Schweitzer geführt, um auch hier für die Erhaltung von Standorten und Arbeitsplätzen zu arbeiten. Stadt und Land gehen hier mit den Beschäftigten Seit´ an Seit“, blickt Teuber auf vergangene Erfolg zurück und zeigt auf, dass sowohl in der Stadt wie im Land das Thema politisch aktiv begleitet wird.  

„Wenige Jahre der Standort- und Arbeitsplatzsicherheit bei vollen Belastungen insbesondere durch Corona sind nun vergangen und nun geht der Kampf für die Beschäftigten von vorne los. Dabei sollten Konzerne doch erkannt haben, welche Währung im Einzelhandel gerade jetzt zählt: qualifizierte, nah am Kunden orientierte Mitarbeitende, die gut beraten und so durch menschlichen Kontakt ein Einkaufserlebnis ermöglichen, dass sich wohltuend vom anonymen Wettbewerb im reinen Onlinehandel unterscheidet. Diesen Respekt gegenüber ihrer Arbeit, ihrer Verbundenheit und ihren Familien muss sich auch in den Verhandlungen über die Zukunft des Konzerns widerspiegeln – noch dazu, da die öffentliche Hand mittels Darlehen auf Bundesebene entscheidend als Gläubiger im Insolvenzverfahren beteiligt ist. Die Beschäftigten verdienen gerade in diesen ohnehin schwierigen Zeiten keine Hängepartien, sondern Kommunikation auf Augenhöhe mit Perspektive für ihre Zukunft. Für unsere Handels- und Einkaufsstadt Trier mit ihrer vielfältigen, attraktiven Innenstadt wäre der Wegfall beider Standorte mit ihren wichtigen Arbeitsplätzen eine Katastrophe. Dies haben wir als Trierer SPD Fraktion und ich persönlich heute im Gespräch noch einmal unterstrichen“, stellt der Sozialdemokrat als Einblick in das heutige Gespräch mit den klaren Haltungen und Erwartungen dar.

Sven Teuber und seine Genoss:innen aus der Trierer SPD Stadtratsfraktion sagten den Trierer Betriebsräten an beiden Standorten abschließend zu, sich mit einem Schreiben von ihm als  Trierer Landtagsabgeordneten gemeinsam mit der Trierer Bundestagsabgeordneten Verena Hubertz und dem Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe an den Insolvenzverwalter wenden zu wollen. In diesem Schreiben wollen die Sozialdemokrat:innen mit ihrem geschlossenen Auftreten aller politischen Ebenen von der Stadt über das Land bis zum Bund deutlich machen, dass man an der Seite der Beschäftigten für die beiden Standorte stehe, die Notwendigkeit des Erhalts für die Handelskraft in der Innenstadt sehe und darum bitte, diese Perspektive in den Verhandlungen gebührend zu beleuchten und gewichten.

Pressemitteilung, 2.12.22