Trier ist bundesweiter Spitzenreiter beim Deutschlandticket – Bekenntnis der Deutschen Bahn zu Trier überfällig

„Wow, was für ein Meilenstein in Trier gelungen ist! Während bundesweit in Hochschulstädten und Regionen noch über ein eventuelles Deutschlandticket für Studierende diskutiert wird, konnte Trier nun bereits Vollzug melden. Ich bin wirklich glücklich und dankbar darüber. Denn der Standort Trier muss als attraktiver Ort für Studierende dringend weiter gestärkt werden. Das Studierendenwerk, die Studierendenvertretungen, die Stadtwerke Trier, die Hochschule Trier, die Universität Trier sowie das Wissenschaftsministerium haben dies durch die bundesweit erste Einführung des Deutschlandtickets für Studierende ermöglicht. Meinen Glückwunsch und großen Dank dafür an alle Beteiligten“, kommentiert der Trierer SPD-Landtagsabgeordnete Sven Teuber die heutige Mitteilung des Trierer Studierendenwerks.

Die Verkehrsminister aller Länder hatten sich im vergangenen Jahr darauf verständigt, ein Deutschlandticket für Studierende einführen zu wollen. Viele Hochschulstandorte haben dazu dann Gespräche mit allen Beteiligten geführt. Stand heute ist deutschlandweit keine andere Stadt bekannt, in der bereits ein Vertrag unterzeichnet wurde, der das Deutschlandticket für Studierende als Solidarmodell zum Monatspreis von 29,40 Euro anbietet. Trier ab dem Sommersemester 2024 hingegen schon.

„Die Bedeutung der Hochschule und Universität für Trier und unsere Stadtentwicklung ist enorm. Die seit Jahren rückläufigen Studierendenzahlen, durch Covid-Pandemie noch verstärkt, betrachte ich daher mit Sorge und sind stetiger Gesprächsgegenstand in meiner guten Zusammenarbeit mit den beiden Hochschulen, im Kuratorium der Universität Trier, den Studierendenvertretungen und dem Studierendenwerk. Die Entwicklung des Gesundheitscampus Trier an den Hochschulen, die Ansiedlung des Medizincampus, die Etablierung des Leibnizinstituts für Psychologie oder die Neugründung des Instituts für Demokratie- und Parteienforschung sind dabei Beispiele neben zahlreichen herausragenden Forschungsprojekten, die die positive Weiterentwicklung zur Stärkung verdeutlichen. Zusätzlich sind aber auch die Teilhabe am Leben, das bezahlbare Wohnen und die Erreichbarkeit bzw. Mobilität wichtige Faktoren für die Wahl des Studienstandorts Trier. Dazu braucht es auch ein starkes Studierendenwerk. Dafür arbeite ich weiter gerne im Netzwerk mit, um „Studier in Trier“ inhaltlich in der Forschung wie bei den Rahmenbedingungen auch in der Zukunft möglich zu machen. Denn Trier braucht diese starke Perspektive und die stetige Neugewinnung kreativer Köpfe. Das bundesweit erste Deutschlandticket ist dabei ein Meilenstein, der mit der besseren Bahnanbindung und einem bereits beschlossenen ÖPNV-Ausbau in Trier einhergeht. Auch das ist nur dank finanzieller Unterstützung des Landes und Luxemburgs sowie der Stadtwerke im Busverkehr möglich. Ich werde aber auch nicht müde zu betonen, dass die DB Personenverkehr AG gefordert ist, Trier endlich wieder an den Fernverkehr anzubinden, der nicht vom Land bezahlt wird, sondern ein echtes Zeichen der DB aus Überzeugung darstellt. Dieses Bekenntnis der Deutschen Bahn vermisse ich und schadet uns.

Pressemitteilung des Trierer SPD – Landtagsabgeordneten Sven Teuber, 17.1.2024