700.000 Euro zusätzlich für die nachhaltige Digitalisierung der Schulen in Trier: Diese gute Nachricht kann der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Teuber überbringen. „Die Schulen digital fit machen, ist nun seit Jahren auf dem Programm und in der Umsetzung. Denn hier hatte Deutschland dringenden Nachholbedarf und ein Schließen dieser Lücke, würde nachhaltig Bildungschancen und Zukunftsperspektive verschlechtern. Daher ist es richtig, dass Bildung Ausgabepriorität Nummer 1 in Stadt und Land ist und Digitales dabei einen wichtigen Anteil ausmacht. Seit 2019 bis 2024 stehen hierfür allen Schulen in RLP Mittel aus dem Digitalpakt in Höhe von über 240 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sind auch viele Millionen Euro bereits nach Trier in die Entwicklung unserer Schulen geflossen. Nun kommen weitere 700.000 Euro aus der Zusatzvereinbarung ,Administration‘ des DigitalPakts hinzu. Das sind sehr positive Neuigkeiten für die gesamte Bildungsfamilie vor Ort“, betonte der Trierer Landtagsabgeordnete Sven Teuber.

Beispielweise gehen von den 700.000 Euro folgende Gelder an einzelne Akteure:

  • 21.000 Euro an die Schulstiftung Blandine-Merten-Realschule
  • 619.000 Euro an den Schulträger der Stadt Trier
  • 32.000 Euro an das Generalvikariat als Schulträger für katholische Schulen
  • 5.000 Euro an die Freie Montessorischule Trier
  • 15.000 Euro an die Waldorfschule

Bisher flossen bereits 241 Millionen Euro aus dem Basis-DigitalPakt nach Rheinland-Pfalz. Nun wurden über das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz durch die Investitions- und Strukturbank zusätzlich rund 22 Millionen aus der der Zusatzvereinbarung „Administration“ für Kommunen und Schulträger genehmigt. „Die 241 Millionen Euro aus dem DigitalPakt haben die Digitalisierung in unseren Schulen mit Tempo vorangetrieben. Mit den Geldern der Zusatzvereinbarung wird dieser Fortschritt durch die Förderung von beispielsweise Personalkosten, Qualifizierungen oder Auftragsarbeiten verstetigt. Die Bedeutung dessen, diskutieren wir auch als Trierer SPD-Fraktion immer wieder im Schulträgerausschuss der Stadt und bei Schulbesuchen vor Ort. Denn gerade die Administration im Alltag ist besonders wichtig, damit die vorhandene Hardware auch stetig in die Unterrichts- und Lernprozesse erfolgreich eingebaut werden kann. Land und Stadt müssen hier Hand in Hand gemeinsam stark arbeiten. Dabei lege ich auch vor Ort immer wieder den Finger in die Wunde, wo die Ausstattung dem Anspruch trotz der Millioneninvestitionen noch hinterher hinkt. Dies gilt beispielsweise für die Berufsbildenden Schulen, insbesondere am Gebäude J der BBS G+T. Diese Missstände müssen vom Schulträger dringend behoben werden, um erfolgreiche Bildung zu unterstützen“, sagte Teuber. „Neben dieser starken finanziellen Förderung der technischen Grundlagen ist die konzeptionelle-pädagogische Begleitung durch das rheinland-pfälzische Bildungsministerium ebenso wichtig: Modernste Technik und beste Didaktik – das gehört untrennbar zusammen. Dank dieses gelingenden Zusammenspiels zeigen sich die Erfolge sozialdemokratischer Bildungspolitik auch ganz konkret bei uns vor Ort. Digitalisierung ist in der Umstellung von der analogen Welt immer erst eine große Investition an Zeit, Nerven und Geld. Allen in der Schulgemeinschaft, in Verwaltung und Politik, die hieran täglich dennoch konsequent weiter investieren, danke ich. Denn dieses Invest ist wahrlich nachhaltig in die Zukunft gedacht.“

Pressemitteilung des Trierer Landtagsabgeordneten Sven Teuber, 02. April 2024