Gesundheit

Pflege und Demografie

Gesundheit

Pflege und Demografie

Als Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Arbeit und Soziales, Demografie und Drogen ist die Frage der Gesundheit und Pflege keine Frage des Geschlechtes, des Einkommens oder der Herkunft, sondern eine soziale. Hierzu kämpfe ich vor Ort und auf Landesebene für bessere und sichere Arbeitsplätze im Bereich der Dienstleistungen von Menschen für Menschen. Hier muss insbesondere eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Gehälter erzielt werden, um bereits tätige, aber auch neuanfangende Fachkräfte in diesen essenziellen Berufen lang gesund arbeiten zu lassen. Dadurch erreichen wir eine feste Versorgung für alle. Ein möglicher Ansatz ist es, auch in diesem Bereich auf die Neugestaltung der Arbeitswelt, durch Digitalisierung und Flexibilisierung einzugehen. Telemedizin schafft eine Versorgung mit Fachärzten auch im ländlichen Raum und reduziert Belastungen durch Wege und Wartezeiten.  Der Einstieg in die regionalisierte Medizinerausbildung in Trier hilft außerdem.

Oft rückt das Thema Organspende erst in unseren Alltag, wenn es akut für uns oder unsere Nächsten wird. Der Faktor Zeit spielt in vielen Situationen eine wichtige Rolle. Daher habe ich mich in der Grundsatzdebatte des Landtags zur Organspende klar für eine Widerspruchsregelung, wie in den Niederlanden, ausgesprochen.

Das niederländische Modell sieht vor, dass Bürger*innen jederzeit bequem der Organspende online zustimmen oder widersprechen können. Wird kein aktiver Einspruch erhoben, wird der Organspende passiv zugestimmt. Hierdurch wird die Wartezeit deutlich verringert.

Eine große Herausforderung für uns stellt die Pflege unserer älteren Mitbürger*innen dar. Dabei ist es mir ein Herzensthema, eine würdige Pflege für die älteren Generationen zu erreichen, welche auch mit Wertschätzung der geleisteten Arbeit einhergeht. Als Vater habe ich ebenfalls den Anspruch, die Pflege nicht den Kindern allein zu überlassen. Um dem steigenden Bedarf an Fachkräften gerecht zu werden, muss Trier zu einer attraktiven Ausbildungsstelle werden und durch gerechte Löhne die Abwanderung nach Luxemburg entgegensteuern. Unsere Landesinitiative für den Gesundheitscampus Trier treibe ich daher aus Überzeugung mit voran.

Um auch ein lebenswertes Umfeld für die genannten Personenkreise zu ermöglichen, sehe ich dieses Thema mit der Frage des sozialen Wohnraumes und des Personennahverkehres verknüpft. Die von uns lokal erfolgreich gesetzte Quote von 33% für geförderten Wohnraum hilft hierbei enorm. Jede dritte Wohnung auf öffentliches Bauland muss im Wohnungsbau eine Miete zw. 5,50€ und 7,50€ aufweisen. Gepaart mit den Landesfördermitteln kommen wir so voran.

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